Methodentag 16 9

Methodencurriculum Klasse 5-10: Das Methodenlernen hat eine wichtige Bedeutung am OHG. Daher werden die Methoden sowohl im Unterricht in den unterscheidlichen Fächern als auch am Methodentag, der einmal im Schuljahr im November stattfindet, eingeübt. 

Das Methodencurriculum Klasse 5-10 können Sie hier herunterladen:  Methodencurriculum 

 

Bericht zum Methodentag im Schuljahr 2019/2020: Lernen ohne Unterricht?
Am 20. November 2019 fand der Methodentag am Otto–Hahn–Gymnasium statt. Ein sehr aufregender Tag für die neuen Fünftklässler, da es ihr erster Methodentag war. Also fragten wir die fünften Klassen, wie sie es fanden und was sie gemacht haben.
Die Fünftklässler haben Rollenspiele gespielt, verschiedene Lernmethoden besprochen, wie und wann man zum Beispiel seine Hausaufgaben macht oder wie man Ordnung am Arbeitsplatz und in dem Schulranzen hält. Es hat ihnen richtig viel Spaß gemacht, da sie viel Neues dazugelernt haben und das ohne „Unterricht“. Außerdem fanden sie es sehr spannend, wegen der abwechslungsreichen Themen. Was ihnen am besten gefallen hat, waren die Rollenspiele in den Gruppen, jedoch fanden sie es unfair, dass nur eine Gruppe spielen durfte und die anderen Gruppen schreiben mussten.
Wir haben die Schülerinnen und Schüler auch gefragt, was sie vielleicht verbessern wollen und was sie sich für den nächsten Methodentag wünschen. Sie wollen zum Beispiel mehr Klassenaktivitäten und dass der Methodentag nicht den ganzen Tag geht. Außerdem wollen sie gerechtere Gruppenaufteilungen damit, wie oben erwähnt, alle dieselben Aufgaben haben.
Alles in allem war der Methodentag ein großer Erfolg und die fünften Klassen freuen sich schon auf den nächsten Methodentag als Sechstklässler. Und vielleicht werden ein paar ihrer Wünsche erhört.
Lisa Dolvig (8d)

 

weiterer Bericht zum Methodentag:
An diesem Schultag haben die Schüler die Möglichkeit über wichtige Themen viel zu lernen:
So lernten die fünften Klassen, wie man sich im Schulalltag organisiert. Dazu gehört das richtige Packen des Schulranzens, wie man sich die Hausaufgaben zeitlich einteilt und auch, wie man sichrichtig auf eine Klassenarbeit vorbereitet.

In der sechsten Klasse lernen die Schülerverschiedene Arbeitsformen kennen. Wie auch bei den Fünftklässlern gab es hier einige praktische Teile. Von der 7.-9. Klasse lernt man wie man eine GFS (Gleichwertige Feststellung einer Schülerleistung) gestalten kann, da man ab der siebten Klasse verpflichtet ist mindestens eine in jedem Schuljahr vorzutragen. Konkret lernt man in der siebten Klasse, wie man sich auf einen solchen Vortrag vorbereitet. In der Klasse acht wird den Schülerinnen und Schülern darauf aufbauend gezeigt, wie sie ihre Themen visualisieren, sprich anschaulich und interessant darstellen können. In der neunten Klasse ist dann die Rhetorik das leitende Thema. Hier zeigen die Lehrerinnen und Lehrer, worauf man bei einem Vortrag achten muss. Auch dabei gab es einige praktische Übungen um das Gelernte gleich anwenden zu können und zu testen, ob man gut auf seinen nächsten Vortrag vorbereitet ist.

Für die Klassenstufe zehn wurden sieben Studenten der IBM eingeladen, die den Schülerinnen und Schülern alles über das Duale Studium und das Assessment Center berichteten. Während dem Assessment Center musst du als Bewerber den führenden Personen einer Firma beweisen, dass du die geeignete Person für das Studium bist. Dabei bekommst du verschieden Aufgaben gestellt, während denen man genau beobachtet und später beurteilt wird.

Nach einem gemeinsamen Beginn aller Zehntklässler in der Aula wurden in den einzelnen Klassen solche möglichen Aufgaben aus dem Assessment Center nach einer ausführlichen Einleitung exemplarisch geübt. Durch praktische Übungen lernten wir uns in einer Selbstreflexion vorzustellen und auch sogenannte Interviews übten die Klassen mit ihren Dozenten. Diese waren sehr freundlich und offen für alle Fragen, die die Schüler stellten. Franziska Lukasewitz, die im 3. Jahr bei der IBM studiert, sagte: „ Es macht uns sehr viel Spaß in die Schulen zu gehen . Wir Studenten übernehmen das, weil wir einfach näher an den Schülern dran sind.“ An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an alle Studenten, dass sie in ihrer Freizeit Schülern des OHG einen Einblick in dieses Studium ermöglichen.

Dies bestätigt auch Jessica Hellermann (10c) im Anschluss an die Veranstaltung: „Es hat mir sehr Spaß gemacht und bei meiner Berufswahl sicherlich geholfen“.

Mara Haber 
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