Schule als Staat 2026: Aus OHG wurde „Ottohahnien“
Arbeiten, Geld verdienen, sich vielleicht sogar selbstständig machen – eine Lebenssituation, die sich für die meisten Lernenden am Otto-Hahn-Gymnasium Böblingen vor dem Projekt Schule als Staat noch ziemlich weit weg angefühlt hat. Hier ging es drei Tage lang nämlich genau darum: einen Einblick in das Leben nach dem Schulabschluss zu bekommen. Schon seit mehreren Jahren war das Projekt in Planung und fand nach vielen Sitzungen des gewählten Parlaments sowie zwei Vorbereitungstagen vom 22. bis zum 24. Juli statt. Im Anschluss an die symbolische Schüsselübergabe von Frau Bermanseder an den Präsidenten Richards Ole ging es jedoch nicht nur um das Berufsleben an sich, sondern auch um die allgemeine Koordination eines Staates – in diesem Fall mit dem Namen „Ottohahnien“ – und die Faktoren, die bei dessen Entwicklung eine Rolle spielen. Vor Beginn jedes Arbeitstages hieß es erstmal, durch den Zoll zu kommen. In den Betrieben, ob staatlich, kulturell oder im Dienstleistungssektor arbeiteten dann Schüler aller Klassenstufen zusammen. Wie auch im echten Leben entstanden relativ schnell Herausforderungen wie Warenmangel, was besonders die Essensversorgung am ersten Tag einschränkte. Am Donnerstag war es auch Gästen, also Freunden oder Familie, gestattet, den Staat zu besuchen, was ein besonderes Highlight war. Zahlreiche Hochzeiten im ständig ausgebuchten Standesamt, darunter auch die des Präsidenten mit einer Mitschülerin, gab es außerdem zu feiern. In der täglichen Zeitungsausgabe sowie der Liveshow des „Hahnenfunk“ bekamen alle Bürger tagesaktuelle Nachrichten mit. Als das Geld (die „Ottos“) für Ottohahnien knapp wurde, musste Staatlichen Arbeitskräften der Lohn gekürzt oder gekündigt werden, und zwischen alldem mussten sich Polizei und Gericht um Diebstähle oder diverse Anzeigen kümmern. Positive und negative Ereignisse wechselten sich also ab, was die Möglichkeit bot, sich ein ziemlich realistisches Bild eines Staates an sich zu machen. Das schlussendliche Fazit: Um zu funktionieren benötigt die Zusammenarbeit aller einzelnen Akteure sowie den souveränen Umgang mit auftretenden Schwierigkeiten, was man durch das Projekt auch auf die Realität übertragen konnte.
Oona Jackson (J1)
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Projekttage zum Thema Demokratie
Sponsorenlauf am Otto-Hahn-Gymnasium: 9600 Euro für das Klima
Wir laufen für das Klima – unter diesem Motto stand der Spendenlauf am OHG am Donnerstag, dem 20.7.2023! Schon Wochen im Vorhinein suchten sich Schülerinnen und Schüler einen Sponsor, der sie/ ihn mit einem Spendenbetrag pro Runde unterstützt. Das Schullleitung-/Sekretariatsteam wurde dabei von der Firma SSC-Services mit 20 Euro pro Runde unterstüzt! Danke an all die Spender!
Drei Projekte wurde ausgewählt, denen das „erlaufene“ Geld zugute kommt. Zum einen wird ein Teil der Summe an PLANT-MY-TREE. Die Stiftung. gespendet. PLANT-MY-TREE. Die Stiftung. erwirbt unterschiedliche Naturflächen in Deutschland und schafft, erweitert und schützt damit lebenswichtige Habitate für Pflanzen, Insekten und Tiere. Durch zahlreiche Flächen in ganz Deutschland steht PLANT-MY-TREE. Die Stiftung. für Regionalität, Nähe & Begehbarkeit. Mit einem weiteren Teil fördert das OHG den BUND Böblingen: Im Rahmen des Artenschutzes liegt ein besonderer Fokus beim BUND Böblingen auf der Erneuerung des Insektenhotels. Darüber hinaus betreuen sie seit vielen Jahren das Koscht-Nix-Häusle am Standort beim BUND-Umweltzentrum in Sindelfingen, das nicht mehr gebrauchte Dinge einer neuen Verwendung zuführt. Mit dem dritten Teil der Spendensumme wird ein FairTrade-Automat für das OHG finanziert. Nicht nur das KLIMA, sondern auch das WIR stand im Fokus des Spendenlaufs. Bereits im Vorhinein schlossen die Schülerinnen und Schüler zu klasseninternen Teams zusammen, um gemeinsam möglichst viele Runden zu laufen. Die Teams überlegten sich lustige Teamnamen, ein Teamtrikot und einen kreativen Staffelstab – so gab es u.a. ein Kuscheltier-Einhorn, eine Banane (die während des Laufs immer kleiner wurde), eine Schwimmnudel und sogar einem Steckenpferd! 45 Minuten lang liefen die Schüler- und Lehrerteams auf einer auf dem OHG-Gelände aufgebauten Strecke zahlreiche Runden, um das Klima zu unterstützen. Insgesamt kamen 9.600 Euro zusammen. Als Preise für die Gewinner-Teams gab es von der Stadt gesponserte Freibadgutscheine und die Teilnahme an einer Baumpflanzaktion der Organisation PLANT-MY-TREE. Die Stiftung. „Tolle Stimmung, eine fantastische Gruppendynamik, einfallsreiche Outfits und ein überwältigendes Ergebnis“ – so das Fazit der Lehrerin Kerstin Bruhn! Wir laufen für das Klima war ein voller Erfolg!
Cedrik Hauke
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Projekttage zum Thema Rassismus und Diskriminierung: „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ i
