Quo Vadis? Vademecum!
(Wohin gehst Du?)  (Komm mit mir)     

Willkommen auf der Latein-Seite des OHG! 

Latein - Muttersprache Europas:
Nur noch wenige Leute sprechen Latein heute (so wie die katholische Führungselite im Vatikan), dabei war Latein über viele Jahrhunderte hindurch die Sprache der Gebildeten in Europa. Deshalb hat diese Sprache die europäische Kultur und ihre Sprachen bis heute stark geprägt. So stammen viele Fremdwörter vom Aquarium (Ort für Wasser) über den Computer (einer, der zusammenrechnet) bis zum Video ("ich sehe") aus dem Lateinischen. Im Englischen und Französischen stammen zwischen 60-80% aller Wörter aus dem Lateinischen.
Auch die Grammatik, die Struktur unserer Sprache, basiert auf Latein. Daher behaupten viele Leute, sie hätten erst richtig Deutsch gelernt, indem sie Latein lernten.

Warum überhaupt Latein?
Die Fachschaft Latein am Otto-Hahn-Gymnasium hat für Sie ein Informationsblatt zusammengestellt, das Sie hier herunterladen können. Das Kultusministerium hat außerdem die wichtigsten Informationen über das Fach in dieser Broschüre zusammengefasst. 

Latein am OHG:
In Klasse 6 beginnt der Unterricht mit der Lehrbuchphase.
Unser vielseitiges und mit vielen Zusatzmaterialien ausgestattetes Lerhbuch heißt Pontes und begleitet Euch bis zur Klasse 9/10, in der die Lektürephase beginnt.

Ab da werden je nach Interesse die Texte lateinischer Autoren gelesen und interpretiert, so etwa die Klassiker Cicero, Ovid, Catull, Seneca und Caesar aber auch Plinius, Martial, Vergil, oder mittelalterliche Autoren wie die Carmina Burana und Marco Polo.

 

Beispiele für Projekte am OHG:

  • Tonlämpchen Töpfern (Klasse 6)
  • LUEK-Kästen
  • Römisch Kochen (und Essen!  -  Klasse 8)
  • Exkursionen nach Hechingen/Stein oder Köngen (Klasse 6/7)
  • Theaterstücke (selbst gespielt oder Besuch im Theater)
  • Studienfahrt nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands und zeitweiligen Hauptstadt des römischen Reichs (Klasse 10): Bericht zur Trierfahrt unter: Trier 


Welche Art von GFS du in Latein machen kannst erfährst du hier Latein-GFS (Download)

Coole Links zu Latein:

Hier findest du ein paar Learning-Apps.

lateinapp 18

Aus dem Unterricht: 

Ein Chat mit der Vergangenheit: Wer hätte gedacht, dass man sich heute noch mit dem alten Rom unterhalten kann? Das hat die Lateingruppe von Frau Abele in der letzten Lateinstunde vor den Weihnachtsferien ausprobiert, indem wir mit Aulus, einem Charakter aus dem Lateinbuch, gechattet haben. Der Chat war Teil eines Latein-Onlinerätsels, wo man bei verschiedenen Aufgaben seine Grammatikkenntnisse zeigen konnte. Neben dem Chat mit Aulus gab es auch noch Deklinationstabellen zum Ausfüllen und das Spiel „Wer wird (Formen)Millionär?“ Je nachdem wie gut man die Rätsel gelöst hatte, bekam man von dem Programm ein „optime“ und eine Zahl für den Code oder einen Kackhaufen-Emoji, der bedeutet, dass man die Aufgabe erneut erledigen sollte.  Nachdem man alle Aufgaben gelöst hatte, erhielt man einen Zahlencode. Wenn man diesen bei Aulus eingab, erhielt man den Lösungssatz: „per aspera ad astra“- Durch das Raue zu den Sternen.

Anna Günther

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...in die Vergangenheit

Lateinunterricht verbinden viele mit langen und trockenen Übersetzungstexten und endlosen Grammatiktabellen. In der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten starteten die beiden Lateingruppen der Klassen 7 jedoch einen Versuch, Grammatikthemen und auch kulturelle/historische Themen kreativ zu wiederholen und für sich zu sichern.

In einem sogenannten Lapbook (engl. lap = Schoß) – also einem aufklappbaren „Heft“, welches man auf den Schoß legen kann – wurden Überblicke und Zusammenfassungen über wichtige historische Ereignisse mit Schwerpunkt der späten Republik und dem römischen „Promi“ Caesar, aber auch über (komplizierte) Grammatikthemen wie den Zeiten und Partizipialkonstruktionen erstellt. Dies geschah mit vorbereiteten Faltvorlagen, die so genannte Minibücher ergaben. Also wurde fleißig ausgeschnitten, gefaltet, gezeichnet, geklebt und geheftet. Bei der Anordnung und Ausgestaltung konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und taten dies auch fleißig. Dabei sind tolle Lapbooks entstanden, die deutlich machen, dass es vielen gut gefallen hat, „mal was anderes“ zu machen, wie ein Feedback lautete. Besonders die Recherche mit den iPads, die Arbeit in losen Gruppen und die gute Wiederholung des (Grammatik-)Stoffes wurde dabei hervorgehoben. Einzig der zeitliche Aufwand sollte das nächste Mal angepasst werden, da für solch tolle Kunstwerke doch einiges an Zeit benötigt wird.

Lisa Abele

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Nachdem sie sich lange mit der Aeneis, dem römischen Gründungsepos des Schriftstellers Vergil, beschäftigt hatten, beschloss der Latein Leistungskurs von Frau Abele, ein Video über die Dido-Episode zu drehen. Innerhalb von 4 Doppelstunden wurden nicht nur Playmobilfiguren als Darsteller ausgewählt, die Szenen geplant und der Green-Screen aufgebaut, sondern auch die Szenen letztendlich verfilmt und zusammengeschnitten. Nach all der Arbeit in so kurzer Zeit waren alle 5 Schüler*innen zufrieden und stolz auf das Ergebnis.

 

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