
Opa, was ist die Zukunft? / Mit dem Klima wandeln

Opa, was ist die Zukunft? / Mit dem Klima wandeln

Klimaprojekttage: Licht für Afrika - Ein gemeinsames Projekt mit dem JfZ BB/Sifi
Der Schultag eines Kindes in Gambia ist oft nicht mit dem eines Kindes in Böblingen zu vergleichen: Die Hütten im Dorf sind nicht mit Elektrizität versorgt – Lernen am Abend gestaltet sich schwierig. Obwohl viel Energie durch die Sonne vorhanden ist… Leitungen für elektrischen Strom sind keine vorhanden.
Im Rahmen der Klimaprojekttage des OHG war hier ein interessantes Themenfeld vorhanden. Schnell war mit dem Jugendforschungszentrum Böblingen/Sindelfingen ein passender Kooperationspartner gefunden.
Nach einem Einführungsvortrag zu Gambia wurde es schnell praktisch: Unter fachkundiger Anleitung löteten, schraubten und testeten die Schülerinnen und Schüler die Solarlampen. Dabei wurde eine Platine als Grundlage genommen, um darauf Widerstände, LEDs und weitere elektronische Bauteile zu löten. Kleine Schwierigkeiten wurden mit den Betreuern gelöst und am Ende fehlte nur die Sonne. Ein alter Tageslichtprojektor schaffte Abhilfe und die Schüler konnten ihre fertigen Lampen testen und das JfZ erstrahlte in neuem Licht.
Die fertigen Lampen werden nun nach Gambia gebracht – bis auf eine: Bei der Abschlussveranstaltung der Klimaprojekttage wurde dem Böblinger Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz eine Lampe als Geschenk mitgegeben und auch als Impuls für eine klimafreundliche Stadt Böblingen.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Jugendforschungszentrum für das nächste tolle Kooperationsprojekt und an den Elternbeirat des OHG für die großzügige finanzielle Unterstützung des Projekts. Einmal mehr ein Beweis, wie gut sich unser SOKO- und MINT-Profil ergänzen!
Daniel Rauser

Am Montag, den 25.9., besuchten wir als NWT-Gruppe der 9a zusammen mit Frau Escarpa die Kläranlage in Böblingen. Als wir dort waren, stellte sich zuerst unser Führer vor. Unsere erste Station war der Rechen. Er erklärte uns, dass ein kompletter Container pro Woche mit Abfall gefüllt wird. Alle anderen Vorgänge erklärte er uns sehr detailreich. Anschließend zeigte er uns auch Vorgänge, die es nicht in jedem Klärwerk gibt, wie z.B. die Flockungsfiltration, bei der kleinste Flocken in Filterschichten hängen bleiben. Zum Abschluss gingen wir in ein Gebäude, in der es ein Modell der gesamten Anlage gibt. Außerdem gab es ein kleines Klärwerk-Museum mit alten Filtertechniken und alten Messtechniken. Zum Schluss verabschiedeten und bedankten uns beim Klärwerk-Team.
Luca Kevric, Ole Rathmann (9a)

Auch in diesem Jahr haben wir am OHG wieder Praktiant*innen. Wir wünschen Ihnen viele gute Erfahrungen und dass sie bestärkt für den Lehrerberuf aus dem Praktikum herausgehen. Die Praktiant*innen stellen sich selbst mit einem kleinen Steckbrief vor.
Name: Borislav Markovic (ganz links auf dem Bild)
Spitzname: Boris, Bo
Wohnort: Tübingen
Fächer: Englisch, Russisch
Semester: 1. Mastersemester
Uni: Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Lieblingsort: Samac, Bosnien
Lieblingsbuch: Ehre – Elif Shafak
Lieblingslied: Ayliva – Aber sie
Lieblingsfilm: 101 Dalmatiner
Das macht mich glücklich: Sonne + Strand + Buch
Das mag ich nicht: Hausarbeit schreiben
Das ist meine Stärke: Ehrlichkeit, Ooffen sein
Das will ich mal werden: loading…
Name: Rabia Kilinc (zweite von links auf dem Bild)
Alter: 24
Wohnort: Dettingen unter Teck
Studium: Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Fächer: Islamische Religionslehre & Englisch
Hobbies: Zeichnen
Haustiere: 2 Katzen (Ichigo & Yuki)
Warum ich Lehrerin werden möchte: Ich möchte Lehrerin werden, weil ich der Meinung bin, dass mich meine eigene Schulzeit sehr geprägt hat und ich auch das Vergnügen hatte während meiner schulischen Laufbahn auf sehr wertvolle Persönlichkeiten (bspw. meine Spanischlehrerin, meine Klassenlehrerin) zu treffen. Sie haben mir gezeigt wie bedeutend LehrerInnen für SchülerInnen sein können und genau das möchte ich zurückgeben. Außerdem macht es mir sehr Spaß mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, auch wenn es manchmal sehr stressig sein mag.
Meine Erwartungen an das Praktikum:
Mehr Einblick in den LehrerInnenberuf bekommen
(endlich richtige) Praktische Erfahrungen sammeln
Ich möchte gerne herausfinden welches meine Stärken und Schwächen als zukünftige Lehrerin sind
Name: Mike Busch (zweiter von rechts auf dem Bild)
Wohnort: Stuttgart Untertürkheim
Alter: 24
Studium: Universität Stuttgart im dritten Mastersemester
Fächer: Mathematik und Physik
Hobbys: Fitness, Tanzen, Schach, Turnen
Warum ich Lehrer werden möchte: Schon immer habe ich eine große Leidenschaft für Mathematik empfunden und finde sie nach wie vor
faszinierend. Die Anwendung von Mathematik in der Physik, begleitet von zahlreichen beeindruckenden Experimenten, hat mich während meiner Schulzeit besonders angesprochen. Diese Interessen möchte ich weiter vertiefen. Seit meiner eigenen Schulzeit habe ich mit großer Freude Nachhilfeunterricht gegeben und hoffe, mein Wissen weitergeben zu können, um Mathematik und Physik für andere nicht mehr als Erzfeinde, sondern als faszinierende und schöne Wissensgebiete erlebbar zu machen. Es ist mein Ziel, meine Begeisterung für diese Fächer weiterzugeben und Schülern zu helfen, ihr Potenzial in diesen Bereichen
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Name: |
Jonathan Niessen (ganz rechts auf dem Bild) |
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Geboren am: |
17. Feb. 1999 |
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Wohnort: |
Böblingen |
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Was ich als Kind werden wollte: |
Zugführer für Dampfloks |
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Was ich stattdessen werde: |
Lehrer für Chemie und Französisch |
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Meine Uni: |
Universität Stuttgart (Campus Vaihingen und Campus Stadtmitte) |
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Was ich neben dem (Haupt-)Studium mache |
· SZP DaFLL an der Uni Stuttgart · Laborpraktika betreuen · Päd. Assistenz in einer Grundschul-VKL |
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Womit ich meine Freizeit verbringe |
· Mitarbeit in der SMD Stuttgart · Spiele aller Art (analog und digital) · (Hör-)Bücher · Wenn es sich ergibt: Theater spielen In wechselnden Phasen: Darts, Zaubertricks und Rätsel aller Art |
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Der Wandertag der 9a
Bei der Auswahl unseres Programms für den diesjährigen Wandertag am 28.9. war uns wichtig, dass wir uns nach den Sommerferien wieder als Klassengemeinschaft zusammenfinden. Ob uns das im Hochseilgarten gelingen würde, wo doch einzelne aus unserer Klasse keine Freunde von allzu großer Höhe sind? Wir waren alle sehr gespannt.
Nach der Anreise mit Bus und Bahn wurden wird vom Hochseilgartenpersonal akribisch in die Schutzausrüstung und die Sicherungssysteme eingeführt. Aufgereiht wie die Hühner standen wir nun also da und folgten den Anweisungen des Mannes, der alle unsere Handgriffe strengstens kontrollierte. Während es uns auf dem sicheren Boden noch beinahe lächerlich vorkam, mit Schutzhelm, Ganzkörpergurt und zwei Karabinern im Drahtseil eingehängt zu sein, klammerten einige von uns sich später an diese „Lebensversicherung“, wie das Karabinersystem vom Personal genannt wurde. Denn nach einer Runde im Einweisungsparcours, in dem alle einmal ihr Sicherungssystem testen mussten, ging es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen mehr oder weniger hoch hinaus.
In kleinen Gruppen kämpften wir uns von Seil zu Seil, von Sprosse zu Sprosse oder balancierten in luftiger Höhe auf einem Drahtseil, um die nächste Brücke zu erreichen. Unsicherheit oder gar Angst, Freude und regelrechte Adrenalinkicks gingen Hand in Hand. Das absolute Highlight war die Megaseilbahn, auf der man in einer Höhe von geschätzt 20 Metern über 640 Meter durch die Luft düste.
Bei der Bewältigung der verschiedenen Hindernisse war es so gut, jemanden dabei zu haben, der einen anfeuerte, hilfreiche Tipps gab oder bei dem man sich abschauen konnte, wie das Hindernis am besten zu bewältigen war. So kamen auch schnell diejenigen in die schwierigeren Parcours, die zuvor großen Respekt vor der Höhe gehabt hatten, und alle profitierten in ihren Kleingruppen voneinander.
Dass wir so einen tollen Herbsttag erwischt haben, war natürlich klasse: Wie schön war es doch, sich nach einem bewältigten Parcours die warme Septembersonne ins Gesicht strahlen zu lassen und die wunderschöne Aussicht vom Schwarzwald bis zur Schwäbischen Alb zu genießen.
Zum Abschluss und zur Stärkung vor unserer Rückreise nach Böblingen fanden wir uns an der Grillstelle ein. Hier wurde während des Grillens und Essens viel gequatscht, gelacht und natürlich ausgeruht.
Am Ende waren sich alle einig: Der Ausflug in den Hochseilgarten war für uns persönlich, aber auch die Klassengemeinschaft ein Gewinn. Jeder ist an seine Grenzen gegangen und mit Hilfe der gegenseitigen Unterstützung über sich hinausgewachsen.
Melina Kirizoglou und Isabel Schwarz
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