Frida Kahlo – hört man ihren Namen, so kommen einem gleich die Portraits einer Frau mit schwarzem Haar und markanter Monobraue (die im Übrigen nur ihrer Fantasie entsprungen war), in den Kopf.
Doch sie ist noch so viel mehr als eine gewöhnliche Künstlerin. Im Rahmen der Spanisch-AG besuchen wir die Frida Kahlo Ausstellung in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle und sind schon mit dem Eintritt in die aufwendig dekoriert und dem mexikanischen Stil nachempfundenen Räume verzaubert. In einer 25-minütigen Filminszenierung mit atemberaubenden Effekten aus einer Mischung von mexikanischer Musik und Frida Kahlos Werken, erzählt uns eine Frauenstimme mit spanischem Akzent aus Fridas Sicht ihr Leben. Wir erfahren über ihre Geburt (1907) und Kindheit im Stadtviertel Coyacán in Mexiko-Stadt, ihrem schlimmen Busunfall im Alter von 18 Jahren, der ihr Leben drastisch veränderte, über ihre Beziehung zu Männern und natürlich, wie sie das alles in ihrer Kunst zum Ausdruck brachte. In einem angrenzenden Raum sehen wir Fridas Kunst nahezu lebendig durch VR-Brillen. „Es ist ein Kolibri in mein Gesicht geflogen“, beschreibt ein Schüler der 10a die Illusion und ist begeistert. An einer Wand am Ende der Ausstellung kann man auf Karten, Botschaften an nachkommende Gäst*innen oder an Frida Kahlo selbst verfassen, was wir natürlich ausführlich tun.
Diese besondere Ausstellung hat uns nachhaltig beeindruckt und wir bedanken uns ganz herzlich bei Frida Kahlo für ihre Kunst, bei Frau Bier für die Organisation der Exkursion und bei Frau Fecker und Luana für die Begleitung.
Juna Burghardt (10a)
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