... Begegnungen, die nachwirken!
Der Duft von frischen Brötchen, Tee und Kakao lag in der Luft, als sich die gesamte Jahrgangsstufe 10 im Blauen Salon des Otto-Hahn-Gymnasium versammelte. Beim gemeinsamen Frühstück entstand eine offene und entspannte Atmosphäre, die den perfekten Einstieg in den Weltethostag bildete. Einen Tag, an dem Austausch, Religion und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt standen.
Im Anschluss bekamen die Klassen Besuch von einem jüdischen und einem muslimischen Gast. In den Gesprächen ging es um Themen wie Antisemitismus, Mobbing in der Öffentlichkeit und persönliche Erfahrungen mit Ausgrenzung. Die Schülerinnen und Schüler durften Fragen stellen und erhielten ehrliche und eindrucksvolle Antworten. Besonders spannend war dabei die Perspektive des jüdischen Gastes, der in den USA geboren wurde und von seinen Erlebnissen berichtete.
„Antisemitismus ist kein lokales Problem, sondern ein weltweites gesellschaftliches Thema“, erklärte einer der Gäste und machte damit deutlich, wie aktuell und relevant dieses Thema bis heute ist.
Im weiteren Verlauf des Tages nahm die gesamte Jahrgangsstufe an verschiedenen Workshops teil. Die Gruppen beschäftigten sich unter anderem mit Frage der Gerechtigkeit, diskutierten über Religion und setzten sich mit realen gesellschaftlichen Vorfällen auseinander. Religion bildete dabei das zentrale Thema des Tages und wurde aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Insgesamt war der Weltethostag für viele Schülerinnen und Schüler sehr bereichernd. Es wurden neue Eindrücke gewonnen und Denkanstöße mitgenommen. Gleichzeitig war spürbar, dass einige Fragen, nicht gestellt wurden, da die behandelten Themen sensibel und persönlich waren. Gerade dieser respektvolle Umgang miteinander machte den Tag jedoch besonders wertvoll.
Sophie Roos (10a)
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