Die Luft schwirrt von Gesprächen und die Logen füllen sich immer weiter. Doch sobald der erste Ton des Orchesters erklingt und die Lichter gedimmt werden, verstummen die gespannten Zuschauer, zu denen auch wir, die Musikkurse der J1 und J2, zählen. 

Uns hat es heute, am Abend des 21.01., in die Stuttgarter Staatsoper verschlagen, in der wir „Madama Butterfly“, eine italienische Oper, ansehen dürfen. Begleitet werden wir von Frau Fröhlcke und Herrn Schelb. Für viele von uns ist es der erste Besuch einer Aufführung dieser Art, weshalb es eine besondere Möglichkeit ist, musikalische Eindrücke zu sammeln. 

Wie uns bei der Werkseinführung erklärt wird, spielt die Oper im Japan um 1900 und handelt von der jungen Butterfly, die den amerikanischen Marineoffizier Pinkerton heiratet. Nach Jahren des treuen Wartens auf seine Rückkehr ist sie allerdings, als er tatsächlich wiederkommt, vom ihm betrogen worden. Butterflys schlussendlicher Freitod aus Verzweiflung ist für uns als Zuschauer besonders tragisch. Wir sind außerdem sehr von den Stimmen der Opernsänger- und Sängerinnen fasziniert, die ohne Mikrofon und trotz unserer recht weit von der Bühne entfernten Position in der Loge kristallklar und laut klingen. Auch die Menge an Text, die bei einer ungefähren Dauer der Aufführung von etwa zweieinhalb Stunden ziemlich groß ist, sowie die musikalische Untermalung durch das Orchester, lassen uns die Menge an Arbeit realisieren, die in die Inszenierung geflossen ist. 

Als wir in die kalte Abendluft heraustreten und uns um etwa 22:00 auf den Heimweg begeben, hallen die dramatischen Schlusstöne noch in unseren Köpfen nach. „Madama Butterfly“ war definitiv ein Erlebnis und hat uns eine ganz neue Art des Gesangs und der Inszenierung gezeigt. 

Oona Jackson (J1)

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