Direkt nach der letzten Chemieklausur vor dem Abi steuerte der Chemie-LK der Jahrgangsstufe 2 des AEGs in Kooperation mit dem OHG und dem LMG am 03.02.2026 in die Weiten der Chemiewelt. Dazu machten wir uns auf den Weg ans KIT (Karlsruher Institut für Technologie) nach Karlsruhe. Dort wurden wir freudig von Timo Weckerle in Empfang genommen, der ein ehemaliger Chemie-LK-Schüler des AEGs ist. Dieser hatte sich für ein Chemieingenieurs-Studium entschieden und ist derzeit am Promovieren am KIT im Projekt GRAVITHELIUM, welche Grundlagenforschung für das Einstein Teleskop liefert. Nach einer Einführung in die verschiedenen Studiengänge und einer Fragerunde mit der Studienberatung durften wir uns das Großforschungsprojekt KATRIN (Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment) ansehen. Dort wird die Grundlagenforschung zur Bestimmung der Masse eines Neutrinos betrieben, die fundamental für das Verständnis des Universums ist. Als zweites Großforschungsprojekt wurde uns der Elektronenbeschleuniger Kara gezeigt, der sich zum Ziel gesetzt hat, verschiedene Messstände zu verbessern. Nach einer gemeinsamen Übernachtung in Mannheim machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Ludwigshafen zur BASF (Badische Anilin und Soda Fabrik). Wie viel Chemie steckt eigentlich in unserem Alltag? Mit dieser Frage stellten wir schnell fest – sehr viel! Von Turnschuhen bis Laugenbrezel über Düngemittel bis Farben und für fast alles werden bei der BASF zumindest die Ausgangsstoffe hergestellt.

Das Besichtigungsprogramm war vielfältig und abwechslungsreich. Zunächst erhielten wir im eigens dafür eingerichteten Besucherzentrum verschiedene Einblicke in das Wirken der BASF, in die Geschichte der BASF und durften uns mit den vielfältigen Kunststoffen und ihren Reaktionen auseinandersetzen. Dabei konnten wir viel für das anstehende Abitur mitnehmen. Im Anschluss wurde das Werk besichtigt – die BASF ist der weltweit größte zusammenhängende Chemiekonzern. Um das ganze Gelände zu erfassen, brauchten wir sogar einen Bus, da sich die verschiedenen Produktionslinien kilometerweit aneinanderreihen – futuristisch aussehende Kolosse aus Stahlgerüsten, riesige Tanks, und jede Menge Rohrleitungen. Die Produktionslinie der Ammoniakherstellung haben wir uns besonders genau angesehen, da dieser Prozess nicht nur zur Herstellung von Dünger, sondern auch für unser Abitur sehr relevant ist.

Auch die Verpflegung kam nicht zu kurz! Ein kulinarisches Highlight stellte der gemeinsame Abend in der Pizzeria Papi in Mannheim, einer der besten Pizzerien, dar.

Für diese tolle Exkursion wollen wir uns beim Projektfond des Albert-Einstein-Gymnasiums und der Vector-Stiftung bedanken, die uns finanziell unterstützt haben. Ein großes Dankeschön geht auch an die begleitenden Lehrkräfte Frau Hasenmaier und Frau Brandl, die diese Exkursion ermöglicht haben!

Johanna Dannecker (J2)

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