Florian Jugend forscht 16 9

Die Regionalwettbewerbe von Jugend-Forscht sind vorbei, doch das ist nicht etwa das Ende von Jugend-Forscht, die Sieger der Regionalwettbewerbe qualifizieren sich für den Landeswettbewerb. Der Landeswettbewerb von Baden-Württemberg fand vom 22. – 24.März statt. Was eigentlich eine große Veranstaltung in der Experimenta in Heilbronn gewesen wäre, fand nun online über BigBlueButton statt. Mit dem Sieg beim Regionalwettbewerb Mittlerer-Neckar mit meinem Projekt „Monitoring von Kältekreisläufen im Feld“ qualifizierte ich, Florian Stupp, mich für den Landeswettbewerb.

Am Montag, den 22. März, begrüßte das Jugend-Forscht Team herzlich und dann stellte sich die Jury vor. Im Laufe des Montags und Dienstages fanden dann pro Projekt zwei Jury-Gespräch statt. In dreier Gruppen besuchte die Jury, bestehend aus Experten des jeweiligen Fachgebietes, die Projekte und in einer 10-minütigen Präsentation stellte man das eigene Projekt vor. Weitere zehn Minuten dienten zur Beantwortung der Juryfragen und zur weiteren Erläuterung des Projektes.

Die beiden Jurygespräche verliefen für mich sehr gut und die Jury zeigte eine Begeisterung für das Projekt und stellte verschiedene Fragen, die dieses Interesse bekundeten.

Am Dienstagnachmittag bestand dann die Möglichkeit in einer virtuellen Messe Projekte anderer Teilnehmer anzuschauen und einen Eindruck dieser Projekte zu gewinnen. Dabei war insbesondere die Vielfalt und das Ideenreichtum beeindruckend. Es entstanden viele interessante Gespräche und ein gewinnbringender Austausch untereinander. Am letzten Tag des Wettbewerbs stand nach einer morgendlichen Begrüßung das Feedback der Jury zu den Projekten auf dem Zeitplan. In 15-minütigen Gesprächen mit der Jury wurde ein Feedback gegeben und es bestand die Möglichkeit zur Reflexion des Projektes. Das Feedback der Jury fiel dabei sehr positiv aus und war voll des Lobes für das sehr reife Projekt mit einem großen Ideenreichtum. Dabei zeigte die Jury auch Möglichkeiten auf, wie ich das Projekt noch weiterentwickeln kann und welche Verbesserungen noch erstrebenswert und sinnvoll wären. Ab 11 Uhr stand dann die virtuelle Ausstellung der Projekte für geladene Gäste und Pressevertreter an. Diese Ausstellung bat erneut eine großartige Möglichkeit für den Austausch über die Projekte und es bereitete großen Spaß Interessierten mein Projekt näher zu erläutern.  Das Ende des Wettbewerbes bildete die virtuelle Feierstunde. Diese fand im Science Dome der Experimenta Heilbronn statt und in einem Livestream wurden die Platzierung und Sonderpreise verliehen. Dabei bekam ich für mein Projekt einen  Sonderpreis Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und eine fünftägige Forschungsreise der Hochschulinitiative Sachsen-Anhalt.

Die drei Tage waren ereignisreich und sehr schön. es hat großen Spaß gemacht, dass entwickelte Projekt in dem viel Arbeit steckt einer fachkundigen Jury präsentieren zu dürfen und von dieser ein solch positives Feedback zu erhalten. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle auch noch einmal Herr Hasler sowie Herr Rauser für die Betretung und die tatkräftige Unterstützung von Jugend-Forscht am OHG sowie Herr Stamer von der SCHAUFLER Academy // BITZER Kühlmaschinenbau GmbH. Das Projekt fand dabei auch in der internationalen Fachpresse Beachtung und wurde vermehrt, in Deutsch und Englisch publiziert. Auch das OHG, welches in den Artikeln genannt wurde, fand somit international Beachtung.

https://www.bitzer.de/de/de/presse/bitzer-unterstuetzt-erstplatziertes-jugend-forscht-projekt.jsp

Florian Stupp J1