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Am Freitag, den 3.Juli, fand das Finale von Jugend Debattiert zum ersten Mal in digitaler Form per Videokonferenz statt. Unter dem Motto „Und wir debattieren jetzt erst recht!“, das sich das ganze Team von Jugend Debattiert als Ziel gesetzt hat, fand trotz der coronabedingten Absage des Landeswettbewerbs eine digitale Alternativveranstaltung statt. Zu diesem digitalem Landesfinale von Jugend Debattiert, hatten sich vom OHG in jeder Altersklasse ein Schüler qualifiziert. In der Sekundarstufe 1 vertrat Samuel Dollmann aus der Klasse 9b das OHG und in der Sekundarstufe zwei vertrat ich, Florian Stupp aus der Klasse 10a, das OHG auf der höchsten Wettbewerbsebene in Baden-Württemberg von Jugend Debattiert.

Nach Grußworten von Ansgar Kemmann, dem Leiter von Jugend Debattiert, und Grußworten einer Vertreterin des Kultusministeriums, begann der Wettbewerb mit der Debatte der Altersstufe 1 zum Thema „Soll in Deutschland ein Umwelt-Pfand auf Tablets oder Handys eingeführt werden?“. Samuel vertrat dabei die Position Pro 2 und sprach sich für die Einführung eines Umweltpfandes aus. In der Debatte überzeugte er insbesondere durch eine hohe Sachkenntnis, durch die es gelang, die Zuschauer von der Notwendigkeit des Umweltpfandes zu überzeugen. Die Debatte war durch das kritische Hinterfragen der Maßnahme geprägt, wobei es der Pro Seite gelang, die Maßnahme zu verteidigen und die Zuschauer von der Effektivität der Maßnahme zu überzeugen.

Auf die Debatte der Sekundarstufe 1 folgte die Debatte der Sekundarstufe 2 zum Thema „Soll in ganz Deutschland wie in Berlin Lehrkräften an öffentlichen Schulen das sichtbare Tragen religiöser Symbole oder Kleidungsstücke im Dienst verboten sein?“. Ich vertrat dabei ebenfalls die Position Pro 2 und sprach mich auf Basis der vollständigen Umsetzung der negativen Religionsfreiheit im neutralen Raum der Schule für die bundesweite Einführung des Berliner Neutralitätsgesetzes aus. Die Debatte war von einer hohen Sachkenntnis geprägt und befasste sich mit verschiedenen Aspekten der Neutralität aber auch der Religionsfreiheit.

Trotz eines positiven und lobenden Feedbacks reichte es in beiden Debatten jeweils nur für den vierten Platz, wobei die Jury wiederholt betonte wie knapp der Abstand zwischen den Plätzen sei und wir alle als Gewinner aus den Debatten herausgehen, insbesondere wenn man bedenkt, dass von 17.000 Schüler*innen von 138 Schulen in ganz Baden-Württemberg wir zu den vier besten Debattanten in unserer Altersklasse gehören. Darüber hinaus bildete dieses Finale den Höhepunkt der diesjährigen Wettbewerbsreihe, da das Bundesfinale in Berlin ausfällt.

Florian Stupp (10 a)

Wir gratulieren den beiden, Florian Stupp und Samuel Dollmann zu dieser tollen Leistung! Herzlichen Glückwunsch, ihr habt das toll gemacht! 

 

 

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