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Nachdem schon im vergangenen Jahr Nicole Wölfle (J2) mit dem Förderstipendium des Hochleistungsrechenzentrums Stuttgart (HLRS) ausgezeichnet wurde, erhielt in diesem Jahr Max Kissel (J1) eines der zehn Stipendien des Stuttgarter Rechenzentrum in Höhe von 1.000 Euro. Das HLRS hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders begabte Schüler zu fordern. In diesen Stipendien arbeiten Schüler aktiv in wissenschaftlichen Projekten der Mitarbeiter des HLRS mit und werden von diesen betreut. „Ich fühle mich geehrt, nach Nicole Wölfle ebenfalls diese Anerkennung zu erhalten!“, erzählt der diesjährige Stipendiat. „Insbesondere freue ich mich über die Chance, die Arbeit in der Forschung besser kennenzulernen und den Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld zu erhalten. Darüber hinaus möchte ich an die Leistung, die Nicole erbracht hat, anknüpfen und freue mich auf die künftige Zeit.“     

Nachdem das medizin-technische Forschungsprojekt von Nicole Wölfle im vergangenen Juli abgeschlossen wurde, ist sie nun begeistert, dass ein weiterer Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums das Stipendium erhält und so die einmalige Möglichkeit bekommt, an einem einjährigen Projekt des Rechenzentrums mitzuwirken. „Nachdem mir das Stipendium und die Arbeit am HLRS so viel Spaß gemacht hat und ich einiges lernen durfte, freue ich mich umso mehr, dass nun ein weiterer Schüler des OHGs ähnliche Erfahrungen sammeln darf“, teilte sie erfreut mit. „Ich freue mich sehr für Max und wünsche ihm viel Erfolg bei seinem Projekt!“Nicole Förderstipendium

Während Nicole sich im vergangenen Jahr mit dem Aufbau von menschlichem Gewebe auseinandersetzte und sich mit der Simulation der Mikrostrukturmechanik menschlicher Knochen befasste, wird Max im Bereich der räumlichen Netzwerkanalyse tätig sein. Er wird sich u.a. mit der nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung am HLRS beschäftigen und dabei den Fokus darauf lenken, inwiefern diese theoretischen Planungen und Überlegungen am Campus tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden können. Neben zahlreichen Projekten im Bereich der Medizin, der Informatik und anderen Naturwissenschaften sprach Max die Thematik der nachhaltigen Stadtplanung besonders an, da er sich auch vorstellen kann, in der Zukunft als Verkehrsingenieur tätig zu sein. „Darüber hinaus ist gelebte Nachhaltigkeit in der heutigen Zeit ein immer wichtigeres und zentrales Thema“, äußert sich Max. „Besonders freuen würde ich mich, wenn die Ergebnisse am Campus in einem Jahr tatsächlich verwirklicht werden!“

In der Bewerbungsphase am Anfang des Schuljahres wurde Max durch seinen NwT-Lehrer Herr Rauser unterstützt und bereits in den Herbstferien bekam Max dann die Zusage vom HLRS zusammen mit einer Einladung für die Auftaktveranstaltung, die Mitte November stattfand. Hier traf er seine Mitstipendiatin und einen Mitarbeiter des HLRS, der sie künftig betreuen und unterstützen wird. „Voraussichtlich werde ich mich einmal pro Monat mit meiner Mitstipendiatin und mit meinem Betreuer treffen, um Ideen auszutauschen und um das bisher Erreichte zu reflektieren. Grundlegend beruht dieses Stipendium jedoch auf Selbstständigkeit und Eigenverantwortung und hebt sich daher vom normalen Schulalltag ab.

Deshalb werde ich die meiste Zeit Zuhause forschen und dort meine Ideen weiterentwickeln“, erzählt Max. Bereits bei seinem ersten Treffen am HLRS konnte er die Cave kennenlernen. Hierbei handelt es sich um einen Raum zur Projektion von dreidimensionalen Simulations-ergebnissen, der den Benutzern ermöglicht, ihre Datensätze mit Kollegen vor Ort zu diskutieren. Darüber hinaus ist es mit der Cave möglich, Ergebnisse mit kollaborativen Arbeitsumgebungen auszutauschen, während dieselben Daten betrachtet werden. „Diese Innovation hat mich sehr beeindruckt. Ich freue insbesondere darauf, hiermit arbeiten zu dürfen.“, schwärmt Max von der Cave des HLRS.

Im Februar 2020 ist ein Treffen geplant, an dem alle zehn Stipendiaten teilnehmen werden und so die die Möglichkeit besteht, einen Einblick in die anderen Themengebiete zu erhalten. Bei der Abschlussveranstaltung im Juli wird jedes Team eine abschließende Präsentation halten, in der das Team seine Forschungsergebnisse vorlegen und ein Fazit über die Arbeit im vergangenen Jahr ziehen wird. So erhalten alle Stipendiaten auch hier noch einmal die Gelegenheit, andere Projekte kennenzulernen und sich mit weiteren Fragestellungen und Forschungsansätzen aus anderen Themengebieten auseinander zu setzen.

Wir wünschen dem Stipendiaten viel Erfolg im zukünftigen Jahr und viel Spaß bei der Forschung, der Entwicklung und seinem Projekt!

Miriam Stribick und Simone Wölfe (10a)

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