Erlebnispädagogischer Tag 16 9

Einen Tag vor den Herbstferien hatten wir, die Klasse 5B, einen erlebnispädagogischen Tag. Die ganze 5B versammelte sich am Böblinger Busbahnhof. Als alle da waren, sind wir mit dem Bus zum Waldrand beim AWO-Waldheim gefahren. Da haben wir uns mit Friederike und mit dem Sozialpädagogen Gregor getroffen. Wir sind ein Stück in den Wald gelaufen und haben dort auf einer kleinen Plattform coole Spiele gespielt. Gregor hat uns erstmal die Regeln für den Tag erklärt und wir haben Spiele zum Kennenlernen gespielt. Dann spielten wir ein Spiel, bei dem wir uns von einem „Ei“ zu einem „weisen Menschen“ verwandelt haben, dann ein Spiel, bei dem wir Fragen, wie z.B. „Gibt es Personen in der Klasse, die ich nicht mag?“, mit Ja oder Nein beantworten mussten, und eines, bei dem wir uns gegenseitig ziemlich vertrauen mussten.

Nach den Spielen wanderten wir weiter zu einer großen Wiese direkt am AWO-Waldheim. Dort gab es eine Grillstelle und richtig viel Platz zum Spielen. Natürlich sind wir erst einmal rumgerannt und haben alles erkundet. Wir haben dann nochmal drei Spiele gespielt. Zuerst holte uns Gregor und zeigte uns eine Fläche, auf der zwei Seile parallel zueinander auf dem Boden lagen. Er gab uns einen großen Balken, zwei Baumstümpfe und einen Stock, der 28 Mal den Boden berühren durfte – für jede Person einen Versuch. Wir sollten es schaffen, uns einen Weg von der einen zur anderen Seite zu verschaffen, ohne den Boden zu berühren. Wir haben dies in 35 Minuten geschafft, indem wir uns mit dem Balken eine Brücke gebaut haben. Dazu mussten wir uns absprechen, was zuerst nicht ganz so gut geklappt hat. Wir haben dann einfach verschiedene Möglichkeiten ausprobiert und uns wurde auch geholfen.

Dann zeigte Gregor uns eine Technik, mit der man blinde Personen führen konnte. Ein paar Kinder haben Schlafmasken bekommen, die waren die „Blinden“. Dann mussten die „Nicht-Blinden“ die „Blinden“ durch den Wald führen. Alle fünf Minuten wurde gewechselt und ein anderes Kind führte eine „blinde“ Person durch den Wald. Auch hier mussten wir uns gegenseitig vertrauen.

Als wir wieder auf der Wiese angekommen sind, hat die Hälfte der Klasse gegrillt, die andere Hälfte durfte den Niederseilgarten ausprobieren. Eine Gruppe musste es im Teamwork schaffen, alle Personen ans andere Ende zu befördern. Dabei mussten wir uns helfen.

Der Tag war ein schönes Erlebnis!

Linna Kaune und Isabell Kurz (5b)

 

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