Berlin169

Vom ruhigen Kleinstadtleben in die laute und überfüllte Großstadt Berlin: Am Sonntag, den 29.05.22, starteten 74 Schüler*innen mit sieben Lehrkräften (Herr Rauser, Herr Schelb, Herr Zenger, Frau Escarpa, Frau Laurer, Frau Larkins und Frau Staudenmaier) morgens um 5:30 Uhr nach Berlin.

In Berlin angekommen ging es direkt zum Bundestag. Hier besichtigten wir den Plenarsaal und hörten über diesen einen Vortrag. Anschließend ging es für uns auf die Reichstagskuppel. Dort betrachteten wir Berlin von oben.

Im Vorhinein konnte jede/r Schüler/in Wahl- und Pflichtmodule wählen. So stand am zweiten Tag für einen Teil der Gruppe das Spionagemuseum auf dem Programm. Mittags ging es dann für alle entweder in den Bundesrat oder ins Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Um den Prozess einer Gesetzgebung anschaulich zu verstehen, führten wir im Bundesrat ein Rollenspiel durch. Hierbei ging es um die Legalisierung von Cannabis, wobei jede Schülergruppe ein Bundesland repräsentierte.

Am Dienstag besichtigen wir die Hauptstadt auf unterschiedliche Weise. Beispielsweise konnten wir mit dem Fahrrad die Berliner Mauer erkunden oder uns das Leben von Obdachlosen in Berlin erklären lassen. Am Nachmittag standen verschiedene Wahlmodule wie das Olympiastadion an. Hier erhielten wir eine eindrucksvolle Führung durch den VIP- und Spielerbereich. Am Abend ging der Musikkurs von Herrn Schelb in die Philharmonie.

Am darauffolgenden Tag gab es Pflichtmodule zur NS-Zeit. Unter anderem besichtigen wir das Denkmal an die ermordeten Juden, was sehr eindrucksvoll war. Je nach gewählten Modulen war der Nachmittag durch einen weiteren Programmpunkt abgedeckt oder konnte von uns selbst gestaltet werden.

Nach weiteren Wahlmodulen am nächsten Morgen rundeten wir unsere Studienfahrt mit einer gemeinsamen Spreefahrt ab.

Am darauffolgenden Tag traten wir schon früh morgens unsere Heimreise nach Böblingen an. Diese verlief jedoch nicht ganz nach Plan, da in einem der beiden Busse die Klimaanlage ausgefallen ist. Bei einer Außentemperatur von über 30° C und einer defekten Klimaanlage freuten wir uns dann alle auf eine Erfrischung zu Hause.

Abschließend war es dennoch eine sehr schöne und auch lehrreiche Studienfahrt, die uns allen lange in Erinnerung bleiben wird.

Sarah Sprenger und Ann-Kathrin Ostertag, J1