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Besuch im Böblinger Rathaus

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Ein Blick hinter die Kulissen

Am 26.10.2017 haben wir, Klasse 8c, mit Frau Schmid im Rahmen des Gemeinschaftsunterrichts zum Thema „Politik in der Gemeinde“ einen Ausflug ins Böblinger Rathaus gemacht. Dort angekommen wurden wir schon von zwei Frauen erwartet, die uns durch das Rathaus führten. Zuerst gingen wir runter in das Archiv. Dort zeigte uns ein Mann, der in dem Archiv arbeitet, einige Dinge, die dort in den Regalen aufbewahrt werden, zum Beispiel: Urkunden, Briefe, Postkarten und vieles mehr. Damit es da unten nicht anfängt zu schimmeln, darf die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch und die Temperatur darf nicht höher als 23 Grad Celsius sein. Danach mussten wir wieder alle Treppenstufen nach oben laufen und wurden weiter durch das Böblinger Rathaus geführt.

Nach der Besichtigung des Archivs des Rathauses sind wir in den großen Sitzungssaal gegangen. Dort werden Themen der Gemeinde besprochen, wie z.B. die Finanzen, Schulen, Bau von Kitas. Diese Sitzungen nennt man Gemeinderatssitzung. Im Sitzungssaal sitzt der Bürgermeister, der Gemeinderat und evtl. Pressemitglieder. Herr Lützner leitet die Sitzungen und wenn jemand etwas sagen möchte, hat jeder an seinem Platz ein Mikrofon. Es gibt einen großen Bildschirm auf dem Projekte, Pläne, etc. gezeigt werden. Jedes Gemeinderatsmitglied hat einen eigenen Sitzplatz. Herr Lützner, der Oberbürgermeister, hat eine Glocke, um für Ruhe zu sorgen, oder um die Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken, wenn es zu laut ist oder ihm niemand zuhört.

Als nächstes, nachdem wir uns die Ausstellungsstücke der 7 Partnerstädte, die hinter Glasfenstern eingeschlossen waren, angeschaut haben, wurden wir von den Frauen in einen warmen, etwas kleineren Raum geführt. Computer, blinkende Lämpchen und Kabelgewirre übersäten ihn. Wir waren in der Stadttechnik.

An einer Wand standen die vielen Computer, die Videos von Kreuzungen zeigten. Ein Angestellter in diesem Fachgebiet erzählte uns, dass Kameras, die sich einmal um sich selbst drehen können, an jeder Kreuzung und an jeder Ampel in Böblingen angebracht sind und die Autos aufnehmen – natürlich so, dass die Nummernschilder und die Personen verpixelt sind. Die Daten werden dann auf den Computern gespeichert. Nach drei Tagen ist der Speicher voll und er wird mit neuen Daten überschrieben. Man kann sich zurecht ein klein wenig beobachtet fühlen. Im Falle eines Unfalls werden dann die Daten an die Polizei weitergegeben, damit diese den Schuldigen, wenn es einen gibt, festlegen kann.

Eine andere Wand war verkleidet mit einer Art Brett, an dem viele Lämpchen leuchteten. Durch Linien werden die Kreuzungen dargestellt. Die Lämpchen zeigen an, wo gerade eine Ampel auf Grün oder Rot geschaltet ist. Aus diesem Raum kann man auch die Ampeln steuern und so viele grüne Wellen wie möglich erzeugen. Nach einer Fragerunde verließen wir auch wieder den Raum und gingen weiter.

Zusätzlich zum Verkehr betreut die Stadttechnik das Computernetz des Otto-Hahn-Gymnasiums.

Abschließend waren wir noch im Trauungssaal: Dort finden nicht nur Trauungen statt, sondern auch andere Veranstaltungen oder auch Empfänge satt. Es gibt viele Sitzplätze, die in einem Halbkreis angeordnet sind.

Gillian Erlach, Viktoria Kohl

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